Bericht im Blickpunkt

Die Interviews:

Pfingsten in Most

Das lange Pfingstwochenende verbrachten wir auf der Rennstrecke im tschechischen Most, dort sollten die nächsten beiden Läufe zur Pirelli Superstock 600 Serie stattfinden. Ebenfalls auf unserem Programm stand die Suzuki Gladius Trophy, denn dort wollte ich auf Einladung des Veranstalters einen Gaststart machen.

Der Samstag begann mit dem freien Training zur Gladius Trophy und ich saß das erste Mal auf der Maschine. Es machte mir großen Spaß mit diesem leichten Motorrad meine Runden zu drehen und ich kam bereits nach kurzer Zeit auf brauchbare Rundenzeiten. Im Anschluss stieg ich auf die Daytona um, denn nun folgte das erste Qualifying zur Superstock 600. Ich konnte die schnellste Zeit in diesem Training fahren und dicht hinter mir folgten Dominik Borgelt und Rico Vetter.

In der Mittagspause baute unser Fahrwerkstechniker Dave von DS-Suspension die Gabel um, denn er hatte ein paar Ideen, die mich noch schneller machen sollten. Während Dave noch an der Gabel arbeitete, fuhr ich das erste Qualifying zur Gladius Trophy und war mehr als zufrieden, mein Gaststartmotorrad mit der berühmten Nummer 34 auf Pole stellen zu können. Mit einer Sekunde Abstand auf Platz zwei folgte Kai-Uwe Lenz, ein Urgestein der Rennsportszene.

Eine Stunde später folgte das zweite Qualifying zur Pirelli Superstock 600 Serie, jetzt mit der geänderten Gabel. Das Fahrverhalten war deutlich besser, aber erforderte etwas Umgewöhnung und so konnte ich die Bestzeit von Dominik Borgelt nicht mehr kontern und erreichte "nur" Startplatz zwei.

Etwas später dann das erste Rennen des Tages für mich, dieses Mal in der Suzuki Gladius Trophy. Der Start gelang mir gut und ich führte das Feld in die erste Runde, gefolgt vom Meister des Vorjahres, dem Lenzer. Ich hatte einen Heidenspass mit der Gladius und konnte dieses Rennen mit 12 Sekunden Vorsprung gewinnen.

Das nächste Rennen fand am Sonntag Mittag statt und war der erste Lauf zur Pirelli Superstock 600 Serie. Wir hatten am Vorabend noch einiges am Fahrwerk geändert und das zahlte sich jetzt aus. Ich gewann den Start und setzte mich bis ins Ziel auf über fünf Sekunden von Dominik Borgelt ab. Das Beste aber war meine neue persönliche Bestzeit von 1:40.4, über die ich mich besonders freute. Ich konnte mit dem geänderten Fahrwerk nun viel tiefer in die Kurven hineinbremsen und auch die Bremsstabilität war viel besser. An dieser Stellen ein dickes Dankeschön an Dave!

Eine Stunde danach dann der nächste Lauf zur Suzuki Gladius Trophy.

Wegen eines Sturzes wurde das Rennen bereits nach kurzer Zeit abgebrochen und etwas später neu gestartet. Wieder konnte ich in Führung gehen, aber ich hatte nun den Neffen des Lenzers, Pascal Lenz, im Nacken. Und der drückte gewaltig. Mit tiefen 1:50er Zeiten umrundeten wir den Kurs und ich gewann das verkürzte Rennen mit knappen Vorsprung auf Pascal.

Das zweite Rennen zur Superstock 600 wurde wegen starkem Regen abgesagt und wird  an einem späteren Datum nachgeholt.

Das war wieder ein tolles und erfolgreiches Wochenende, für das ich mich bei Bike Promotion und Peter Bales bedanken möchte. 

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Doppelsieg in Oschersleben

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