Pirelli Superstock 600 Hockenheim

Der Hockenheimring und ich werden bestimmt keine Freunde mehr. Das freie Training lief noch ganz passabel, wir änderten ein paar Kleinigkeiten, montierten neue Reifen und dann sollte es im ersten Qualifying richtig vorwärts gehen. Leider ging es nur seitwärts. Bereits in der zweiten Runde klappte mir in der letzten Kurve vor Start/ Ziel das Vorderrad ein. Die Daytona rutschte über den Asphalt und überschlug sich dann im Kiesbett. Ohne gezeitete Runde ging es auf dem Anhänger zurück ins Fahrerlager zur ersten Schadensdiagnose. Mit Unterstützung einiger Kollegen und Danger Dave von DS-Suspension wurde das Motorrad wieder in einen brauchbaren Zustand versetzt. Im zweiten Qualifying ließ ich erst mal ruhig angehen, ich wollte sicher sein, dass alles funktioniert. So kam der dritte Startplatz raus, was nicht so ganz schlecht war. Auf Pole stand Marc Buchner aus der IDM und auf  Platz zwei Felix Klinck, der den Hockenheimring wie seine Westentasche kennt.

Marc Buchner war nach dem Start nicht zu halten, aber ich konnte Felix hinter mir lassen. Nach einigen Runden konnte er mich überholen und ich hatte dann Max Böttcher hinter mir. Einige Augenblicke später hörte ich, dass Max hinter mir stürzt und auch mein Team zeigte mir dann an, dass er raus war. Um nichts zu riskieren, ließ ich zu Felix abreißen und fuhr das Rennen auf einem sicheren dritten Platz zu Ende. Ich merkte aber, dass ich nicht hundertprozentig konzentriert war  und der Unfall immer noch im Hinterkopf rumspukte. Ich zog mich dann zurück und versuchte bis zum zweiten Rennen etwas abzuschalten und mich zu konzentrieren.

Der Start zum zweiten Rennen war ähnlich wie der erste, Marc Buchner zog davon und ich konnte die zweite Position halten. Nach einigen Runden ging Felix dann vorbei und es begann ein ziemlich tolles Rennen. Wir wechselten dauernd die Position, in fast jeder Kurve versuchte der hintere sich vorbei zu bremsen und auch der Windschatten wurde gnadenlos ausgenutzt. Es machte richtig Spaß, weil wir uns auch immer die nötige Luft ließen. In der letzten Runde musste ich natürlich Kampflinie fahren, denn ich war mir sicher, dass Felix es auf jeden Fall nochmal versuchen würde. Letztendlich konnte ich aber den zweiten Platz mit hauchdünnem Vorsprung ins Ziel retten.

Ich führe nun die Wertung in der Meisterschaft wieder deutlich an und freue mich auf die nächsten drei Läufe in Oschersleben Mitte September.

Pirelli Superstock 600 Serie in Dijon

In der letzten Juli Woche waren wir in Frankreich auf der Rennstrecke bei Dijon. Ich hatte mich dort mit Xavier Navand, einem 14 jährigen französischen Rennfahrer, verabredet. Da dort die beiden nächsten Läufe zur Pirelli Superstock 600 Serie stattfanden, wollten wir trainieren und anschließend natürlich die Rennen fahren. Vorher waren wir aber noch bei der Firma Helite in Dijon. Dort werden die Airbagwesten hergestellt, von denen ich eine bereits seit zwei Jahren fahre und die ich nicht mehr missen möchte. Wir konnten uns die gesamte Produktion ansehen und waren sehr beeindruckt.

Dann ging es endlich auf die Rennstrecke und Xavier zeigte mir am ersten Tag die Linie auf diesem tollen Kurs. Es geht dort rauf und runter und manche Kurven liegen direkt hinter einer Kuppe und man sieht nicht, wo es hin geht. Dazu kommt eine ewig lange Start-Ziel Gerade, die auch noch teilweise bergauf geht. Nach den ersten Turns fand ich meinen Rhythmus und wir konnten bereits gute Rundenzeiten fahren.

Auch am zweiten Tag wurden wir immer besser mit den Feinheiten der Strecke vertraut und konnten unsere Rundenzeiten nochmals deutlich verbessern.

Nach den Qualifyings stand Xavier auf Pole und ich war mit Startplatz zwei durchaus zufrieden, denn mein Konkurrent aus der Superstock Serie stand eine Position hinter mir.

So ging es dann am Nachmittag in das erste Rennen. Xavier und ich konnten uns gleich absetzen, aber ich konnte ihn nicht hinter mir halten. Auf der langen Geraden konnte er sich immer wieder im Windschatten heranfahren und mich dann überholen. Durch seine Größe und sein geringeres Körpergewicht war er einfach schneller. Glücklicherweise bekam er als Gaststarter keine Punkte uns so ließ ich ihn ziehen. Ich wurde also Zweiter, aber bekam die volle Punktzahl.

Das zweite Rennen am Sonntagmittag verlief ähnlich, der kleine Franzose setzte sich mit mir vom Feld ab und gewann das Rennen, ich wurde wieder Zweiter. Damit hatte ich die Gesamtführung in der Meisterschaft zurück und wir konnten uns zufrieden auf den langen Heimweg machen. 

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