Das Rennen in Hockenheim onboard

Triumph Challenge Hockenheim

Zu den Läufen drei und vier der Triumph Challenge mussten wir am ersten Juni Wochenende nach Hockenheim. Der Wetterbericht sagte schon wieder wechselhafte Bedingungen mit deutlichen Regenanteilen voraus.

Prompt lief es schlecht für uns, wir hatten immer die falschen Reifen montiert und ich habe kaum vernünftige Runden zusammengebracht. Entsprechend weit hinten im Feld war meine Startposition mit Platz 16. Hinzu kam, dass bei diesem Veranstalter auf dem Hockenheimring hinter dem Pace Car gestartet wird. Ich konnte meinen Trumpf des schnellen Starts also nicht ausspielen. Zwei Einführungsrunden gingen dann auch irgendwann vorbei, die Reifen hatten sich natürlich entsprechend abgekühlt, aber egal. Ich merkte sofort, dass mit meinem Serienauspuff auf der Geraden nichts zu reißen war. Wir hatten den Auspuff in Vorbereitung auf diese Veranstaltung montieren müssen, da der Veranstalter mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass sehr genau auf die Lautstärke geachtet werden würde. Dem war zwar dann nicht so, aber wir waren wenigstens auf der sicheren Seite, wobei man sich in Hockenheim dessen nie sicher sein sollte. Jedenfalls schluckte dieser Auspuff gehörig Leistung und ich musste mir die Jungs auf der Bremse holen. Das macht mir sowieso mehr Spaß, da dann nicht wieder das Gerede von Mehrleistung, Tuning etc. anfängt.

Nach der ersten Runde fand ich mich auf Platz sieben wieder und nach Runde zwei war ich bereits Vierter. Eine Runde später führte ich dann das Feld an und wollte mich absetzen. Zwei Runden später kam dann das tragische Ende. Beim Herausbeschleunigen aus der Spitzkehre am Ende der Parabolika ging mir das Hinterrad weg und ich flog per Highsider ab. Zwei weitere Kollegen stürzten mit mir in der gleichen Ecke und etwas später wurde das Rennen abgebrochen. Es stellte sich heraus, dass an Stelle der Strecke bereits seit zwei Runden feuchte Stellen waren und gelb-orange Flaggen gezeigt wurden. Die folgende Diskussion um Verantwortlichkeiten oder Zuständigkeiten möchte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben.

Ich wurde dann als Führender gewertet, bekam aber wegen der kurzen Renndauer nur die halbe Punktzahl.

Mit Hilfe einiger Fahrerlagernachbarn wurde danach das Motorrad wieder gerichtet, der heftig verbogene Heckrahmen bekam wieder seine alte Form, ein neuer Lenkerstummel war auch schnell montiert und mit Tape und Kabelbindern entstand ein brauchbarer Höcker.

Mit Schmerzen konnte ich am nächsten Morgen das Warmup fahren, aber leider wurden wir nach der ersten Runde von der Strecke geholt, irgendwo fanden noch Bergungsarbeiten statt. Warum man uns dann erst raus gelassen hatte, wusste natürlich auch keiner. Hockenheim eben.

Pünktlich zum Start des zweiten Rennens begann es dann zu regnen, wir hatten natürlich Slicks montiert und mussten nun entscheiden, ob wir umbauen oder einpacken. Mit den Schmerzen im Knie und im Knöchel wählten wir die zweite Variante und packten ein.

Jetzt werde ich mich erst mal auskurieren und die Daytona wieder richtig fertigmachen und dann geht es zum nächsten DRC Lauf auf dem Sachsenring.

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